Doppelspiel Wochenende gegen Kaufbeuren
Doppelspiel Wochenende gegen Kaufbeuren
U12 holt 3 Punkte

 10.03.2018 EHC München - ESV Kaufbeuren 4:4 (0:3; 0:0; 4:1)

Wechselbad der Gefühle

U12 holt gegen Kaufbeuren 3-Tore Rückstand auf

Drei grundverschiedene Drittel der U12 gab es am Samstagnachmittag im Oly zu bestaunen. Das erste war vermutlich das schlechteste der Saison. Bereits nach 6 Sekunden zappelte der Puck zum ersten Mal im Tor der Münchner. Die Hausherren spielten unsicher und unkonzentriert, kaum ein Pass kam an, Chancen gab’s so gut wie gar keine. Mit dem 0:3 zur ersten Pause war man noch gut bedient.

Scheinbar hatte Trainer Matt Nee in der Kabine die richtigen Worte gefunden. Jedenfalls kamen die Münchner mit mehr Biss aus der Kabine, erspielten sich einige gute Chancen und bekamen langsam Zugriff aufs Spiel. Keiner Mannschaft gelang ein Treffer in diesem Abschnitt - weiterhin 0:3 nach 40 Spielminuten.

Im letzten Drittel drehten die Hausherren dann ordentlich auf: 1:3 (41. Spielminute), 2:3 (46.), 3:3 (50.). Der Kaufbeurer Trainer versuchte mit einer Auszeit die Nerven seiner Spieler zu beruhigen. Das klappte nur bedingt: 3 Minuten vor Schluss gingen die EHC-Jungs erstmals in Führung und sahen gegen kräftemäßig abbauende Gäste kurz wie der sichere Sieger aus.
Eine Strafzeit kurz vor Schluss brachte dann die letzte Wendung in diesem spannenden Spiel: Kaufbeuren gelang 49 Sekunden vor Schluss in Überzahl der 4:4 Ausgleich.


11.03.2018 ESV Kaufbeuren - EHC München 5:8 (2:4; 2:2; 1:2)

Verdienter Auswärtssieg

U12 in Kaufbeuren deutlich verbessert

Erster Torschuss von Kaufbeuren, erstes Tor. Das war aber auch schon die einzige Parallele zum Spiel vom Vortag in München.
Die EHC-Jungs - diesmal fast wieder vollzählig - spielten gut, setzten die Kaufbeurer unter Druck, verteidigten kompakt und trafen: 1:1 (4. Spielminute) 1:2 (ebenfalls 4.), 1:3 in Überzahl (11.).
Es entwickelte sich ein spannendes, schön anzusehendes Spiel, bei dem die Kaufbeurer ihre Chancen ebenfalls zu nutzen wussten und immer wieder auf einen Treffer heran kamen.

Im Gegensatz zu einigen anderen Spielen in der Meisterrunde ließen sich die Münchner aber nicht verunsichern, legten immer wieder nach und verteidigten ihren 2-Tore-Vorsprung:
2:4 mit Wut und Kraft nach einem Break direkt von der Strafbank (19.), 3:5 aus dem Gewühl im Slot (28.), 4:6 im Alleingang 20 Sekunden nach dem Anschlusstreffer der Kaufbeurer (32.) und 5:7 nach schöner Kombination (51.). Mit dem 5:8 (55.) war das Spiel dann endgültig zugunsten der Münchner entschieden.

Sehr gute Leistung der gesamten Mannschaft. So kann’s am nächsten Wochenende zu Hause gegen den Tabellenvierten EV Ravensburg (Samstag, 14:15 Uhr) und am Sonntag in Nürnberg (Tabellenachter) gern weitergehen.