Mit einem 6:2 (4:0/1:2/1:0) Sieg im letzten Derby der regulären Spielzeit gegen den ESV Kaufbeuren hat der EHC München in eindrucksvoller Manier einen wichtigen Schritt zur Festigung der Tabellenführung gemacht.
2364 Zuschauer in der Olympia Eishalle am Oberwiesenfeld sahen zu Beginn der Partie einen EHC, der auch ohne Toptorjäger David Wrigley das Tor um Gäste-Goalie Tragust in große Gefahr brachte. Fazit dessen war nach knapp über zwei gespielten Minuten das 1:0 durch Dylan Gyori, der einen Schuss im Slot zur frühen Führung abfälschen konnte. Angriff um Angriff rollte in der Folge auf das Tor der Gäste, doch die Scheibe sprang erst in der 11. Minute wieder über die Torlinie. Diesmal war es Patrick Seifert, der die Vorlage von Dave Reid aus kurzer Distanz zum 2:0 verwandelte. Doch dem nicht genug: Nach etwas mehr als 17 Spielminuten verhängte HSR Klau eine Strafe gegen die Allgäuer, doch dazu kam es erst gar nicht. Als sechster Feldspieler wurde Kevin Lavallee im Slot wunderbar bedient, schauteTragust aus und brachte den Puck per Rückhand locker lässig im linken Eck unter. Das schönste Tor des Abends folgte schließlich nur etwa zwei Minuten später, als Mark Heatley in Überzahl wunderbar auf Neville Rautert querlegte und dieser die Scheibe zum 4:0 Pausenstand hoch unter die Latte zimmerte.