EHC München - TSV Peißenberg   2 : 3  (0:1, 1:0, 1:2)
EHC München - TSV Peißenberg 2 : 3 (0:1, 1:0, 1:2)

Mit dem TSV Peißenberg stellte sich der letzte Gegner der Doppelrunde beim EHC München vor, zugleich war diese Begegnung auch das erste Spiel der Saison im nostalgischen Weststadion. Die meisten Beobachter hatten eine Begegnung auf Augenhöhe erwartet, bei der zwei in etwa gleichstarke Mannschaften aufeinander treffen würden.  Der Spielverlauf und auch das Ergebnis bestätigen diese Erwartungshaltung, mit dem etwas glücklicheren Ende für den Nachwuchs aus Peißenberg.

Doch der Reihe nach: das erste Drittel wurde konzentriert und engagiert von den EHC-Kufenflitzern begonnen, zumeist konnten sie die Scheibe in der Nähe des gegnerischen Tors halten. Leider resultierten aber aus dieser leichten optischen Überlegenheit zu wenige Torchancen, eine Schwäche, die sich durch das ganze Spiel ziehen sollte. Nachdem auch die Gäste relativ wenig klare Torchancen erspielten, war es ein Spiel, das durch viel Kampf an den Banden, Ecken und in Mitteldrittel geprägt war. Die Chance zur Führung ergab sich dann aber für Peißenberg durch einen Foulpenalty, den der Schütze souverän unter die Latte schoss, das Klingeln des Gestänges war bis zu den Zuschauerplätzen zu hören.  Damit war auch schon der Endstand des ersten Drittels festgestellt.

Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild, der EHC bemühte sich Druck aufzubauen, war aber zu ungenau auf den letzten Metern zum Tor. Peißenberg bekam dann die Chance die Führung durch einen zweiten Penalty zu vergrößern, dieses mal wurde der Schuss aber eine Beute des Münchner Goalies. Die EHCler verstärkten in der Folge die Bemühungen um den Ausgleich, leider fand die Scheibe nur einmal den Weg an den Pfosten, aber nicht in das gegnerische Tor. Dann jedoch die große Chance: Penalty für München. Der gefoulte Viktor Kawulok lief an und ließ dem gegnerischen Goalie unter großem Jubel des Münchner Anhangs keine Abwehrchance.

Das dritte Drittel musste nun die Entscheidung in dieser Partie bringen. Trotz ausgeglichenen Spiels und weiterhin wenig zwingender Torgelegenheiten konnten die Gäste mit zwei Toren das Spiel zu ihren Gunsten drehen. Das 2:1 fiel nachdem zwei Peißenberger plötzlich alleine auf das Münchener Tor zulaufen konnten, das 3:1 nach einem Alleingang als Folge eines sehr schnellen Wechsels. Die Kleinschüler des EHCs steckten aber nicht auf und drängten mit hohem Kampfgeist auf den Anschlusstreffer. Die Chance dazu ergab sich für die Heimmannschaft wieder durch einen Penalty. Obwohl gut ausgeführt und den Torwart verladen, schlitterte die Scheibe leider um wenige Zentimeter am Torpfosten vorbei. Nur wenig später fasste sich Wassilij Guft-Sokolov ein Herz und  wagte einen Alleingang durch die komplette Peißenberger Mannschaft. Seinem Solo konnten nicht nur die Verteidiger sondern auch der Goalie nichts entgegen setzen und Wassilij bejubelte das 2:3. Mit großem Engagement versuchten die EHC-Kinder in den letzten Minuten den verdienten Ausgleich noch zu erzielen, die Angriffe wurden aber nicht mehr von einem Tor gekrönt.

Fazit des vierten Spiels: etwas unglücklich verloren, aber mindestens gleichwertig gespielt. Über die ganze Spielzeit haben die Kleinschüler mit großer Energie und Kampfgeist mitgehalten. Die noch folgenden drei Begegnungen gegen Peißenberg in dieser Saison werden ähnlich knapp und spannend werden.

Ein großer Dank an dieser Stelle auch an die Eltern für das Catering, besonders die warmen Getränke waren an dem doch schon kalten Abend sehr wichtig.