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Bericht | Statistik
30.01.2010

Alles hat ein Ende

Freiburg beendet Siegesserie des EHC


Nachdem der EHCMünchen die bisherigen beiden Spiele der Hinrunde gegen die Wölfe Freiburg mit eindeutigen Ergebnissen gewinnen konnte, musste man nun vor 1.626 Zuschauern auf heimischem Eis eine 3:4 (1:0/2:1/0:3) Niederlage gegen die Breisgauer hinnehmen.

In den ersten Minuten der Partie entwickelte sich gleich ein munteres Hin und Her, dennoch gab es für beide Mannschaften so gut wie keine Möglichkeit auf ein Tor. Doch in der sechsten Spielminute konnte sich der EHC dann doch gekonnt vor das Tor der Gäste spielen und gleich punkten: Mike Kompon und Martin Schymainski passten auf Neville Rautert, der zum 1:0 abstaubte. Kurz darauf bekam München im Powerplay die Möglichkeit den Vorsprung auszubauen, was die aufgeweckten Gäste aber noch zu verhindern wussten. Auf der anderen Seite konnte das Team um Head Coach Pat Cortina gegen Ende des ersten Drittels eine 3:5-Unterzahlsituation ohne Probleme meistern. Somit ging es mit einem knappen Vorsprung aus Sicht der Gastgeber in die erste Pause.

Der zweite Spielabschnitt begann wie zuvor der erste: beide Teams gaben keinen Zentimeter Eis freiwillig her und Einschussmöglichkeiten für die Mannschaften blieben die Ausnahme. Erst in der zweiten Hälfte des Drittels war ein Durchkommen für den EHC München möglich. Mike Kompon passte in einer Breaksituation auf Brandon Dietrich, der wiederum an Martin Schymainski weiter gab, der zum 2:0 abstauben konnte. Sichtlich noch in Jubellaune ließ der EHC die Zügel etwas schleifen,was die Wölfe dankend annahmen und durch Patrick Vozar aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer erzielten. Dies konnten Kompon, Dietrich und Co. aber nicht lange auf sich sitzen lassen und nutzten gleich die nächst beste Chance und erhöhte den Torabstand wieder auf zwei Zähler. Torschütze war David Wrigley, der eine Granate von Dominic Auger zum 3:1 Pausenstand abfälschte.

Kurz nach Anpfiff der letzten 20 Minuten musste Patrik Vogl wegen Halten auf der Strafbank Platz nehmen und von dort aus zusehen, wie die Wölfe ihren Schafspelz ablegten und Jeff Corey mit einem Schuss ins linke Kreuzeck die überlegene Situation zum Anschluss nutzte. Nur vier Minuten später punktete Jeff Corey mit einem abgefälschten Schlagschuss ein zweites Mal und holte somit den Gleichstand für seine Farben. Somit war die Partie kurz vor Schluss wieder vollkommen offen, wenn allerdings auch durch einige äußerst fragwürdige Entscheidungen von Hauptschiedsrichter Hatz unterstützt wurde. In der 55. Spielminute schickte er erneut einen Münchner, nun Dave Reid, hinaus. Und auch diesmal schlugen die Wölfe in Überzahl zu: Mizzi und Corey legten vor und Tim Schüle versenkte den Puck hinter Sebastian Elwing. In den letzten 90 Sekunden warf München schließlich alles nach vorne und opferte Elwing für einen sechsten Feldspieler, um noch zum Ausgleich zu kommen. Einige Unkonzentriertheit und ein starker Freiburger Schlussmann Mathis brachten den EHC aber schlussendlich um den Erfolg.

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