Suchen:  

Bericht | Statistik
25.01.2010

Knapper Sieg im Spitzenspiel

EHC schickt Tower Stars mit leeren Händen nach Hause


Am 38. Spieltag der 2. Eishockey Bundesliga hatte der EHC München die Tower Stars aus Ravensburg zu Gast. Vor 1.967 Zuschauern in der Olympia Eishalle am Oberwiesenfeld besiegte das Team um Head Coach Pat Cortina die Oberschwaben knapp mit 2:1 (1:1/0:0/1:0).

Schon zu Beginn der Partie war klar, dass kein Team dem anderen nur einen Zentimeter Eis freiwillig zur Verfügung stellen würde. Dennoch kam der EHC München das ein oder andere Mal gefährlich vor das Ravensburger Tor, konnte aber aus den Torschüssen nichts Zählbares gewinnen. Anders der EVR: In der 9. Spielminute konterten die Tower Stars nach einer weiteren missglückten Münchner Torchance und konnten Jochen Vollmer prompt überwinden. Andreas Kruck, assistiert von Stephan Vogt und Raphael Kapzan, schoss das 0:1. Wenige Sekunden später lief Mark Heatley auf der anderen Seite ein Break und konnte von Lukas Slavetinsky nur durch ein Haken am Torschuss gehindert werden. Am daraufhin fälligen Penalty Shot versuchte sich Brandon Dietrich, konnte Rohde aber nicht überlisten. Dennoch gönnte der EHC München den Schwaben die Freude über das Tor und den missglückten Penalty nicht lange: Nur 18 Sekunden nach dem Treffer der Tower Stars spielten Niklas Hede und Neville Rautert gekonnt auf Mark Heatley, der den Ausgleich erzielte. Im weiteren Spielverlauf blieb das Münchner Team die dominierende Mannschaft, schaffte es aber nicht Tormann Christian Rohde noch einmal zu umgehen und somit verließen beide Mannschaften das Eis mit dem Gleichstand von 1:1.

Das Mitteldrittel war großteils taktisch defensiv geprägt, sodass wirkliche Tormöglichkeiten Mangelware blieben. Beide Teams ließen sowohl bei voller Mannschaftsstärke, sowie in Überzahlspielen nichts zu, sodass es auch nach 40 gespielten Minuten beim 1:1 Unentschieden blieb.

Nachdem das letzte Drittel für den EHC München mit einigen aussichtsreichen Torschüssen angefangen hat, freute sich der geneigte Fan in der 44. Spielminute umso mehr, dass der Puck nun endlich seinen Weg ins gegnerische Tor fand: David Wrigley verwandelte einen Abpraller zum 2:1. Trotz weiterer guter Chancen wie in der 47. Spielminute, in welcher der EHC München fast 60 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis stand, wollte keine weitere Scheibe ihren Weg in die Maschen finden. Gestoppt wurden die Cracks um Pat Cortina hauptsächlich von Gästetorhüter Rohde, der sichtlich in Höchstform angereist war. Wie auch zuvor schenkten sich in den restlichen Minuten beide Spitzenmannschaften nichts und ließen den Gegner immer wieder scheitern, so dass der knappe Münchner Vorsprung auch nach 60 Minuten noch Bestand hatte. Letztendlich machten, wie auch Gästetrainer Draisaitl treffend bemerkte, das starke Münchner Zweikampfverhalten sowie ein herausragender Joey Vollmer den kleinen aber feinen Unterschied.

bei Facebook teilen Twitter Google Bookmarks studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace

 Die letzten 20 Artikel