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17.01.2010

Sieg gegen Bietigheim

EHC bringt Stahl zum schmelzen


Am 35. Spieltag der 2. Eishockey-Bundesliga hatte der EHC München die Bietigheim Steelers zu Gast und besiegte den amtierenden Meister vor 2.014 Zuschauern mit einem verdienten 2:1 (0:0/2:0/0:1)

In den ersten Minuten der Partie neutralisierten sich die beiden Mannschaften, jedoch konnte der EHC München etwas öfter vor das Tor der anfangs defensiv spielenden Gäste gelangen und sich dadurch mehr Chancen als Bietigheim erkämpfen. So konnten die Münchner trotz verhängter Strafe wegen Behinderung gegen Dave Reid ihre numerische Unterzahl ohne Probleme überstehen. Die Steelers mussten sich kurze Zeit später ebenfalls mit einem Mann weniger behaupten, doch auch diese hatten dabei keine Schwierigkeiten.Auch die restlichen Minuten des ersten Spielabschnitts verliefen ähnlich.Einen Aufreger gab es noch in der 16.Minute, als die Bietigheim Steelers die Scheibe ins Tor der Gastgeber beförderten,die Anerkennung von diesem jedoch aufgrund Torraumabseits aberkannt wurde.

Zu Beginn des Mitteldrittel wurden kurz nacheinander gegen beide Mannschaften Strafen verhängt, aber erst als beide Teams wieder mit voller Stärke spielen durften, bediente Dylan Gyori den frei stehenden Kevin Lavallee, der die Scheibe im linken oberen Eck vorbei am Steelers-Goalie Martinovic, dessen Sicht vom eigenen Mitspieler verdeckt wurde, versenkte. Gleich darauf versuchte es Bietigheim mit einem Konter, der am Pfosten landete. Danach hatte der EHC München wieder die Chance ein Tor in Überzahl zu erzielen (Hammer wegen Behinderung), konnte diese aber trotz einiger guter Möglichkeiten nicht nutzen. Erst als die Gäste wieder vollzählig waren, konnte Mark Heatley beim Bully die Scheibe für sich gewinnen und sie Niklas Hede zuspielen, der sie dann auf direktemWege zum 2:0 unter die Latte ins Netz beförderte. In der darauf folgenden Unterzahl für den EHC -Neville Rautert musste wegen einem Check gegen die Bande zwei Minuten pausieren- konnten dieser den Spielstand halten. In den letzten Minuten des zweiten Abschnitts entwickelte sich dann ein munteres Hin und Her, wobei aber keine der Mannschaften weiter punkten konnte und es somit beim Zwischenstand von 2:0 blieb.

Im letzten Drittel nahm der EHC etwas das Tempo aus dem Spiel und ermöglichte damit seinen Gästen mehr Torchancen als zuvor. Als dann Mark Heatley eine Strafe wegen Behinderung absitzen musste, witterten die Gäste aus Schwaben ihre große Chance. Prompt fiel dann auch in der 50.Spielminute tatsächlich der Anschlusstreffer. Der hinter dem Tor stehende Kasper Degn passt den Puck auf Alexander Serikow, der dann direkt an Joey Vollmer vorbei zum 2:1einnetzte. In den darauf folgenden Minuten hatte der EHC zwar die eine oder andere Möglichkeit den Vorsprung wieder auszubauen, welche jedoch alle ungenutzt blieben. Selbst als Bietigheim seinen Torwart gegen einen sechsten Feldspieler tauschte und das Tor somit leer war, zielte man immer nur knapp am Tor vorbei. So blieb es dann schlussendlich beim verdienten 2:1 Sieg.


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