Am 32. Spieltag der 2. Eishockeybundesliga unterlag der EHC München den Eispiraten Crimmitschau vor 2.314 Zuschauern mit 1:2 (1:0/0:0/0:1) nach Penaltyschießen.
Kaum hat das erste Drittel begonnen, musste Crimmitschaus Andy Contois wegen Beinstellens schon auf der Strafbank Platz nehmen. Es dauerte nicht lange, bis der EHC dies konsequent ausnutzte. Daniel Hilpert passt von der blauen Linie perfekt auf Neville Rautert, der direkt zum 1:0 abfälschte. In den nächsten Minuten war München seinen Gästen weit überlegen und hatte auch einige Chancen die Führung auszubauen. Selbst eine weitere Überzahl und der Dauerbeschuss des von Marc Suvelo gehüteten ETC-Tors brachte nicht den erwünschten Erfolg. Erst zur Hälfte des ersten Spielabschnitts kam Crimmitschau ins Spiel und konnte sich zumindest ein wenig an das von Jochen Vollmer bewachte EHC-Gehäuse annähern. Der EHC München konnte sich bis zum Ende des ersten Drittels noch weitere Tormöglichkeiten erspielen, aber diese blieben weiterhin erfolglos, was den Pausenstand von 1:0 zur Folge hatte.
Das zweite Drittel begann, wie das erste endete: der EHC München konnte sich wieder einige Male vor das Tor von Gästegoalie Marko Suvelo spielen, scheiterte aber letztendlich an ihm. Auch als der EHC auf Philipp Quinlan für zwei Minuten wegen unkorrektem Körperangiff verzichten musste, gab der EHC die Führung kaum aus der Hand und ließ seinen Gästen kaum Möglichkeiten in das Spiel einzugreifen. In den folgenden Minuten konnte sich Crimmitschau jedoch mehr und mehr befreien und ihre Anzahl der Schüsse auf das EHC-Tor erhöhen. Doch auch Überzahlsituationen von beiden Mannschaften brachten nicht den gewünschten Erfolg, so dass es auch in die zweite Pause mit dem hauchdünnen Vorsprung von 1:0 ging.
Die Gäste aus Crimmitschau kamen etwas munterer ins letzte Drittel und somit dauerte es auch nicht sonderlich lange bis sich die Sachsen größere Chancen erarbeiten konnten und Andy Contois eine von diesen in der 46. Spielminute zum 1:1 nutzte. Danach entwickelte sich das Spiel zu einem munteren Hin und Her, indem beide Teams gleichermaßen Chancen verbuchen konnten. Doch weitere Treffer wollten nicht mehr fallen, sodass man in die Verlängerung gehen musste.
Wie auch schon im letzten Drittel wechselten sich die Mannschaften mit Torchancen ab, jedoch blieben die zusätzlichen fünf Minuten ungenutzt. Somit sollte die Entscheidung erst im Penaltyschießen fallen. Es dauerte ziemlich lange, bis Kevin Young für die Eispiraten den Zusatzpunkt erbeutete und dem EHC die lange Heimsiegserie zerstörte.