Am 30. Spieltag der 2. Eishockeybundesliga setzte sich der EHC München gegen die Lausitzer Füchse vor 2.348 Zuschauern souverän mit 6:2 (3:1/2:0/1:1) durch.
Das erste Drittel war noch nicht alt, als in der 3. Spielminute die erste Torchance des EHC München gleich genutzt wurde. Der Füchse-Torhüter Jonathan Boutin lässt den Puck abprallen. Dieser fällt Niklas Hede auf die Kelle, der dann ein leeres Tor vor sich hat und die Scheibe nur noch einschieben muss. Allerdings währte diese Freude nicht lange, denn knapp 90 Sekunden später schafften es die Füchse, EHC-Goalie Sebastian Elwing zu überlisten und auszugleichen. Ervin Masek zog von der blauen Linie ab und versenkte den Puck halbhoch im rechten Eck. In den darauf folgenden Minuten erkämpfte sich der EHC München einige große Möglichkeiten, welche jedoch alle von Jonathan Boutin entschärft wurden. Als die Sachsen immer öfters die Strafbank drücken mussten, stand Boutin unter Dauerbeschuss, jedoch wollte kein weiters Tor für den EHC gelingen. Erst in der 15. Spielminute und nach kurzer Beratung der Schiedsrichter konnte ein zweites Mal gejubelt werden. Patrick Seifert, bedient von Neville Rautert und Daniel Hilpert, traf mit einem beherzten Schlagschuss zum 2:1. Als dann eine knappe Minute vor Beginn der Drittelpause Lausitzs Markus Lehnigk auf Grund eines Wechselfehlers abermals auf der Strafbank verweilen musste, nahm der EHC München dies dankend an und Neville Rautert netzte zur 3:1 Pausenführung ein.
Gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnittes konnte sich der EHC einige Chancen erkämpfen, die jedoch Jonathan Boutin vereiteln konnte. Danach entwickelte sich ein munteres Hin und Her. Erst in der 27. Spielminute konnte sich München entscheidend durchsetzen und das nächste Tor erzielen: Martin Schymainskis Nachschuss landete zum 4:1 in den Maschen der Weißwasseraner. Dem nicht genug! Nur wenige Minuten später vergrößerte Daniel Hilpert den Vorsprung auf 5:1, welcher auch gleichzeitig bis zur zweiten Pause Bestand hatte.
Das letzte Drittel begann für die Lausitzer Füchse etwas besser. Man hatte einige Torchancen, welche jedoch Münchens Goalie Sebastian Elwing problemlos hielt. Der EHC München meistert auch ohne schlimmere Zwischenfälle zwei numerische Unterzahlspiele. Doch kaum war man in der 47. Spielminute wieder komplett, konnte Christopher Straube mit Hilfe von Markus Lehnigk und Mathias Kohl zum 5:2 verkürzen. Kurz darauf musste jedoch Robert Bartlick auf Seiten der Füchse wegen Beinstellens auf die Strafbank, was Dave Reid spät zum 6. Tor für den EHC nutzte. Bei diesem Ergebnis beließen es die Mannen um Pat Cortina bis zum Ende der Partie.